Nachhaltigkeit denken – Nachhaltigkeit leben

Nachhaltigkeit ist das Leitmotiv unseres Unternehmens. Dieses Leitmotiv bezieht sich auf die Unternehmenskultur, die Mitarbeiter, unsere Lösungskonzepte und die Umwelt. Um unser Leitmotiv zu bekräftigen haben wir drei Maßnahmen definiert, die konsequent umgesetzt werden.

Umweltschutz: Wir schaffen Anreize in unserem Unternehmen, um sich ökologisch und nachhaltig fortzubewegen. Der Grundsatz lautet, jede unnötige Reise zu vermeiden. Daher haben unsere Mitarbeiter einen Anspruch auf zwei bis drei Tage Homeoffice in der Woche. Besprechungen werden, soweit es möglich ist als Telefon-, Web- oder Videokonferenz abgehalten. Jeder Mitarbeiter erhält eine BahnCard 50, die er sowohl dienstlich als auch privat nutzen darf. Dienstreisen sind grundsätzlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln durchzuführen, hierzu zählen jedoch keine Flugzeuge innerhalb Deutschlands. Eine Alternative zu den öffentlichen Verkehrsmitteln darf dann genommen werden, wenn sich die Reisezeit (von Tür zu Tür) um mindestens 90 Minuten verkürzt wird. Die damit entstehenden Mehrkosten tragen wir als Unternehmen. Um den Anreiz zu erhöhen, haben wir ein CO2-Konto je Mitarbeiter eingeführt. Das CO2-Konto weist zu Beginn des Jahres ein CO2-Guthaben in Höhe von 4.500 kg (das entspricht ca. 16.000 km mit einem Benzinfahrzeug) als Basis auf. Es gibt individuelle Faktoren die in Abhängigkeit der Mitarbeiterrolle angerechnet werden. Fahrten von und zur Arbeit sowie Dienstreisen werden gegen dieses Konto aufgerechnet (CO2-Verbrauch in Abhängigkeit der Strecke und des Verkehrsmittels). Am Ende des Jahres wird der Saldo 1:1 in EUR umgerechnet und dem Mitarbeiter ausgezahlt. Das heißt, hat der Mitarbeiter nur 3.000 kg CO2 „verbraucht“, bekommt er EUR 1.500,00 ausgezahlt. Darüber hinaus stellen wir unseren Mitarbeitern unseren E-Fuhrpark zur Verfügung. Das heißt, die Mitarbeiter können je nach Verfügbarkeit, jedoch jederzeit und an jedem Ort unsere E-Autos, E-Roller und E-Bikes nutzen.
Mitarbeiter: Mitarbeiter sind unser höchstes Gut. Um diese nachhaltig und dauerhaft an das Unternehmen zu binden, bieten wir neben den Umweltanreizen, Anreize sich im Unternehmen zu engagieren und am dauerhaften Erfolg zu partizipieren. Das geschieht durch ein Bonus-Programm, welches die Mitarbeiter am Gewinn des Unternehmens teilhaben zu können. Darüber hinaus haben unsere Mitarbeiter jederzeit die Möglichkeit, eine Auszeit von bis zu 3 Monaten zu nehmen. Wir bieten unseren Mitarbeitern an, sich auch außerhalb der Unternehmensaufgaben fortzubilden. Da uns auch das soziale Engagement wichtig ist, schaffen wir Anreize für unsere Mitarbeiter sich sozial und ehrenamtlich zu betätigen. Wenn ein Mitarbeiter eine Führungsaufgabe in einer gemeinnützigen Organisation, einem Verein hat, stehen ihm bis zu 5 Stunden in der Woche frei, diese Aufgabe während der eigentlichen Arbeitszeit zu erledigen. Soweit es möglich ist, entlohnen wir unsere Mitarbeiter nach erbrachter Leistung und nicht an „abgesessener“ Zeit. Mit diesen Ansätzen sind wir, unseres Erachtens nach, Vorreiter im Sinne eines nachhaltigen Unternehmens.
Leider hilft es nicht, wenn nur ein Unternehmen, ein Mensch, sich nachhaltig verhält. Nachhaltigkeit bedarf der Unterstützung und der Mitwirkung Vieler. Der Schwarm-Effekt auf positive Art und Weise. Darauf zielt das von uns entwickelte und bei uns eingesetzte Lösungskonzept mit der Anwendung sit2work ab.
Das Lösungskonzept sit2work leistet in zweierlei Hinsicht einen wesentlichen Beitrag zur Nachhaltigkeit. Primär werden die Nachhaltigkeitsherausforderungen bzgl. des Klimawandels durch die Reduzierung von CO2 gelöst. Das soll an dem folgenden Beispiel verdeutlicht werden:
Ein Bürogebäude verbraucht kWh Energie pro Jahr und qm. Das Gebäude hat eine Nutzfläche von insgesamt 10.000 qm. Bei dem genutzten Energie-Mix (0,7 kg / 1 kWh) entstehen somit 1.050 Tonnen CO2 pro Jahr (0,1t pro qm/a). Nach der Umsetzung des Lösungsansatzes sowie der Nutzung der Anwendung, kann die Belegung des Gebäudes optimiert werden. Bei einer Nichtbelegung von ca. 30% der genutzten Arbeitsflächen, bedeutet das für das oben genannte Beispiel ein Einsparungspotential von ca. 15% des CO2 Ausstoßes. Nicht genutzte Gebäudeteile müssen nicht geheizt, beleuchtet, gekühlt, gereinigt werden. Somit können bis zu 157,5 Tonnen CO2 pro Jahr vermieden werden.

Darüber hinaus werden Arbeitswege vermieden. Bei der Umsetzung des Konzeptes zur Optimierung der Auslastung sind Modelle mit Homeoffice obligatorisch. Unter der Annahme, dass ca. 10% der Arbeitswege wegfallen, reduziert sich korrespondierend der CO2 Ausstoß aus den wegfallenden Wegen zur Arbeit und wieder nach Hause. Darüber hinaus unterstützt die Anwendung auch die Bildung von Fahrgemeinschaften, so dass auch hier der CO2 Ausstoß reduziert wird, wenn dieses Angebot in Anspruch genommen wird.
Der zweite wesentliche Aspekt ist die Vermeidung von Abfall durch die weitere Nutzung der in den Unternehmen eingesetzten Ressourcen. Werden Tische, Beamer, Stühle sonstige Ausstattungsgegenstände an Organisationen über die Donate-Plattform verschenkt, verlängert sich der Lebenszyklus dieser Güter. Somit verlängert sich auch der Zyklus der Neuanschaffungen. Durch eine optimierte Transportkette wird durch die Vermeidung von Wegen der CO2 Ausstoß reduziert.
Mit der Nutzung von sit2work kann unser Unternehmen, können alle Unternehmen die Auswirkung auf die Umwelt und die Gesellschaft messen und auch entsprechend veröffentlichen. Die Definition eigener Kennzahlen und Grenzwerte kann zu einer sukzessiven und kontinuierlichen Verbesserung genutzt werden.

Mit sit2work wird der CO2-Verbrauch in einem Unternehmen ermittelt. In Abhängigkeit von der Dauer der Nutzung einer Ressource kann der CO2-Verbrauch berechnet werden. Werden die Ressourcen nicht genutzt, entsteht in der Regel auch kein CO2. Die Differenz zwischen dem potenziellen CO2-Ausstoß eines Unternehmens und dem tatsächlichen CO2-Ausstoß kann als positiver Effekt ermittelt werden. Diese Ermittlung erfolgt direkt in der Lösung. Je mehr Ressourcen unter Verwaltung der Anwendung sind, desto genauer ist die Ermittlung. Im Zeitverlauf lassen sich die positiven Effekte vergleichen. Bei einer potenziellen Überschreitung von selbst gesetzten Grenzen, werden entsprechende Maßnahmen definiert, um die Grenzen einzuhalten. In der Regel sind diese Maßnahmen als Anreize zu verstehen. Gleichzeitig kann die Steuerung durch künstliche Verknappung der Ressourcen erfolgen.

Somit bietet sit2work einen doppelten Nutzen. Einerseits werden mit sit2work die Ressourcen effizient gemanagt. Wir wissen, wann, wie und durch wen eine Ressource genutzt wurde und können daraufhin besser planen. Andererseits verhilft uns sit2work einen Beitrag zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes zu leisten. Somit ist die Kombination aus sit2work und unseren Prozessen und Anreizen zur Vermeidung von CO2 eine ausgezeichnete Ausgangsbasis für ein nachhaltiges Jahrzehnt.

Patrik Halada

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