Coworking in Frankfurt

Coworking boomt! In ganz Deutschland und insbesondere in den Ballungsgebieten. Frankfurt ist ein Ort, an welchem Coworking Spaces wie Pilze aus dem Boden schießen. Ein Ende ist nicht abzusehen. Welche Unterschiede es bei den Anbietern gibt, davon wollten wir uns selbst überzeugen.

 

Unser Auftrag

Aus Eigeninteresse wollten wir uns unterschiedliche Coworking Spaces in Frankfurt ansehen. Wie findet man die relevanten Orte? Im ersten Schritt Google fragen. Erstaunlicherweise ist es egal, was man neben Coworking an zusätzlichen Suchbegriffen eingibt, als erstes erscheint immer WeWork. Ist nun einmal der Platzhirsch. Die großen Anbieter wollten wir zu Beginn nicht angehen. Wir wollten uns die kleineren, individuellen Anbieter vornehmen. Das Eigeninteresse daran: Herausfinden, wie weit wir unsere Anwendung sit2work den Coworking Spaces anbieten können. Darüberhinaus wollten wir herausfinden, wie weit Coworking Spaces für uns in Frage kommen.

Nachdem wir sechs Adressen identifiziert haben, ging es los mit der Reise durch Frankfurt.

 

Die Auserwählten

SleevesUp! – Eastside

SleevesUp! (ehemals „The Office Frankfurt“) hat insgesamt zwei Standorte in Frankfurt. Es gibt das SleevesUp! Frankfurt Westside und SleevesUp! Frankfurt Eastside. Beide Standorte zeichnen sich durch ihre Schlichtheit, ihre Funktionalität und ihren Blick aufs Wesentliche aus. Hier wird „Coworken“ groß geschrieben. Das gemeinschaftliche Arbeiten und der daraus resultierende Austausch unter den Coworkern ist die wichtigste Zutat der SleevesUp! Spaces. Ihr findet hier voll ausgestattete Arbeitsplätze. Das Leistungsspektrum bei SleevesUp! reicht von Postservice und Lagerservice bis hin zu 24/7-Zugang. Alles ist darauf ausgelegt, dass ihr euren Job stressfrei erledigen könnt. Generell ist SleevesUp! ein sehr lockerer Laden. Hunde und andere Vierbeiner sind gern gesehene Besucher. Und das Motto „A place to get shit done“ zeugt von einer entspannten Grundhaltung (Quelle: coworking Guide).

Das Geschäft läuft aber so gut, dass das SleevsUp! noch weitere Coworking Spaces in Frankfurt Downtown eröffnen will.

Grundsätzlich klingt das alles sehr gut. Der Zugang zum Coworking Space ist wirklich einfach. Tür auf und drin ist man. Viel los und Coworking? Leider nicht zu unserer Besuchszeit. Oh, da liegt jemand auf der Coach und krault seinen Hund. Eine wirklich relaxte Atmosphäre. Die Ausstattung ist so, wie man sich als Unbedarfter ein Coworking Space vorstellt. Tische (offen und besetzt), teilweise Büros, Spielgerät an den Tischen, Besprechungsräume und Kaffeeküche gibt es auch. Wir schauen uns um und eigentlich beachtet uns keiner. Es fragt auch niemand, was wir wollen. Also schauen wir uns weiter um. In Summe nichts Besonderes. Also fragen wir mal nach, ob wir mit jemandem von dem Space sprechen können. Nein. Ist aktuell nicht da. Wir bilden uns unsere Meinung und ziehen von dannen. Mal sehen, wie es beim nächsten wird.

 

CoWorkPlay

Das wahrscheinlich kinderfreundlichste Coworking Space in Frankfurt – das CoWorkPlay – zeigt sich als ganz besonderes Space. Der Clou: alles ist darauf ausgerichtet, dass ihr eure Kinder mitnehmen könnt. Das CoWorkPlay bietet euch hierfür separate Kinder-Räume an mit eigener Betreuung. Selbstverständlich finden auch Coworker ohne Kinder einen Platz – und dies ist sogar erwünscht. Denn die Mischung macht dieses Space so besonders. Das Publikum ist bunt gemischt. Von Freelancern und Working-Nomads über kleine Start-Ups ist alles vertreten. Das Space bietet euch alle Möglichkeiten, die ein modernes Office bieten sollte. Solltet ihr einen eigenen Raum für Meetings benötigen, findet ihr diese auch bei CoWorkPlay. Hier ist an alles gedacht – kommt rum und nehmt direkt Platz! (Quelle: coworking Guide)

Klingt sehr vielversprechend. Also nichts wie hin. Die Lage im Vergleich zum SleevsUp! ist schon mal viel netter. Nah am Main und in einem von außen ansprechenden Gebäude. Unten werden wir von einer Empfangsdame angesprochen, wo wir hinwollen. Zum CoWorkPlay. „Ach so, sie wollen zum Stammtisch?!“ „Äh nein, wir wollen es nur ansehen.“ Und schon sind wir auf dem Weg in den dritten Stock. Hier ist man auch wesentlich gesprächiger, so dass wir das Gefühl bekommen, dass hier Kommunikation und Coworking gefördert wird. Im dritten Stock angekommen, haben wir sofort das Gefühl, willkommen zu sein. Ein Empfang, freundliche Gestaltung der Räume, offene und familiäre Atmosphäre. Selbstverständlich werden wir hier gefragt, was wir wollen. Wir wollen es uns ansehen. Ob wir einen Termin hätten. Obwohl wir das wahrheitsgemäß verneinen, stellt das auch kein Problem dar. Die Office Managerin wird sich um uns kümmern. In der Zwischenzeit bekommen wir Kaffee und Wasser.

Hier ist zumindest auch Betrieb. Ein Vierbeiner begrüßt die Gäste, Kinder sind sichtbar und Menschen arbeiten, unterhalten sich und sind offen. Yvonne, die Office Managerin begrüßt uns und zeigt uns im Anschluss die gesamte Fläche. Hier ist alles, was man braucht. Coworking Plätze, Büros, Meeting- und Projekträume, eine riesige Fläche für Kinder, eine große Küche, eine Lounge. So sieht für uns Coworking aus. Aufgrund des großen Bedarfs wurde zusätzlich noch das erste Geschoss angemietet. Jetzt sind es insgesamt 2.400 qm Coworking und flexible Arbeitsplätze, die dauerhaft angemietet werden können. Neben dem Stammtisch werden auch noch andere Networking-Veranstaltungen angeboten, insbesondere in Bezug auf Start-Ups und Zusammenarbeit. Hier können wir uns das Coworking wirklich vorstellen. Insbesondere merkt man die Liebe und Kreativität der Gründerinnen in den Räumen. Individualität, Atmosphäre und Freundlichkeit werden hier großgeschrieben. Ein Ort zum Wohlfühlen.

Neben den Plätzen werden auch Besprechungsräume mit und ohne Catering angeboten. Diese werden auch wahrgenommen. Soll es kreativ zugehen, so bekommt man hier die Umgebung, um loslassen und sich Neuem öffnen zu können. Wenn man einen fixen Platz haben möchte, müsste man sich beeilen. Fast alle festen Plätze / Büros sind vergeben. Daher wird auch noch nach einer Location in der Stadt gesucht. Das Geschäft boomt eben.

Wenn es aber so boomt, wie wird die Buchung und die Verwaltung erfasst? Per Mail und Kontaktformular. Oldschool eben. Hier könnten wir auf jeden Fall helfen. Nach diesem sehr positiven Erlebnis haben wir uns frohen Mutes zum nächsten aufgemacht.

 

Die Zentrale

Die Zentrale ist ein einfaches, solides und tadelloses Coworking Space in der Mainmetropole. Hier spürt man den Ursprung des Coworkens. Es geht nicht um bunte Wände, um teure Dekoration – es geht um die Gemeinschaft. Es geht um einen flexiblen Arbeitsplatz. Einen Ort, an dem man sich mit Gleichgesinnten austauschen kann. Einen Ort, an dem Menschen ihre individuelle Arbeit gemeinschaftlich lösen können. Das Coworking Space „Die Zentrale“ will Menschen zusammenbringen. Die Atmosphäre ist eine Mischung aus Wohngemeinschaft, Großraumbüro und Café. Hier kann jeder so sein, wie er will. Jeder ist willkommen. Jeder kann seinen Platz finden. Das Space verteilt sich auf etwa 230 Quadratmeter und bietet den Coworkern Stillarbeitsbereiche, Meetingräume, Gruppenarbeitsmöglichkeiten und einen Hangout-Bereich. (Quelle: coworking Guide)

Der Ursprung des Coworkings in Frankfurt. Klingt spannend. Sehr positiv wirkt sich schon die Umgebung aus. In der Berger Straße ist gerade Markt. Da herrscht Leben und alles sieht auch nach Leben und WG aus. Am Haus angekommen sind wir zunächst irritiert. Ein Kino? Ein Ärztehaus? Das Schild am Haus sagt uns aber dass wir richtig sind. Also hoch in den ersten Stock. Einmal kurz geklingelt und schon ist die Tür offen. Ein freundliches „Hallo“ empfängt uns und bittet uns hinein. Jeff kommt. „Was wollen Sie?“ „Wir wollen uns kurz umsehen.“ „Haben Sie einen Termin?“ „Nein.“ Macht nichts. Wir werden durch die Räume geführt. So sieht also der Ursprung des Coworkings aus. Zwar ist nicht viel los, aber auch hier wird spürbar, dass das Miteinander und Zusammenarbeiten groß geschrieben wird. Jaryd ist ebenfalls mit Leib und Seele dabei und macht uns den Gedanken schmackhaft. Er entschuldigt sich auch, da er gerade dabei ist, umzubauen. Der Großteil der 230 qm sind wirklich offen und für Coworking gedacht. Es gibt auch feste Mieter, die sind in einem separaten Raum und von der Anzahl der Plätze in der Unterzahl. Der Fokus von Jaryd liegt auf Freelancer und Micro-Business, also maximal 3 Mitarbeiter. Sehr gute Idee. Darüber hinaus sieht er Flexibilität als ein Muss. Sowohl bei den Coworkern als auch bei ihm. Aufgrund der wachsenden Zahl der anderen Anbieter ist auch er dabei, sich einen weiteren Standort zu suchen und zu expandieren.

Die Buchung hier: Oldschool. Ruft an und ich sage euch, ob etwas frei ist oder schickt eine E-Mail. Wir sind der Meinung, das geht heutzutage schicker. Das sieht er auch so. Wir bedanken uns für die Infos und den Einblick und machen uns auf den Weg zur nächsten Station. Mittlerweile sind wir wirklich gespannt, was uns jetzt erwartet. Unterschiedlicher konnten die Places bisher nicht sein.

 

Beehive

Das Beehive Frankfurt – der erste Bienenstock für Menschen. Wie bei jedem Bienenvolk steht die Gemeinschaft, das Gemeinwohl, die Umgebung und Teamwork im Fokus. Beehive ist die Antwort auf die neuen Arbeitstrends und Arbeitsmodelle. Hier wird dafür gesorgt, dass ihr als Coworker zusammenfindet und euch Beziehungen aufbauen könnt. Werdet ein Teil der Gemeinschaft. Nutzt die Beehive-Community und baut euer Netzwerk auf. Beehive bietet euch dank des innovativen Zugangs volle Flexibilität. Ihr könnt das Space betreten und verlassen, wann immer ihr wollt – wie die Bienen im Bienenstock. Ein grandioses Plus! Bienen fühlen sich nur wohl, wenn die Temperatur und die umliegende Natur stimmt und sie genügend Platz für ihren Wabenbau haben. Die Coworker sind genauso wie Bienen. Sie benötigen eine angenehme Atmosphäre, nette und sympathische Coworker und genügend Platz, um ihren Ideen freien Lauf zu lassen. Beehive bietet euch das! (Quelle: coworking Guide)

Gespannt auf den Bienenstock begeben wir uns in die Mainzer Landstraße. Die Location ist schon mal gut. Nah an allem, was der arbeitende Mensch so braucht. Hier ist sofort erkennbar, wo der Coworking Space ist. Viel hilft viel. Etwas hilflos stehen wir vor dem Eingang, der nur durch eine Karte oder einen PIN geöffnet werden kann. Zum Glück verhelfen uns nette Menschen zum Betreten des Vorraums. Wieder eine verschlossene Tür. Wie kommt man hier rein? Überall wird darauf hingewiesen, dass man innerhalb von drei Minuten angemeldet ist und dann den Space ausprobieren kann. Hier wird vollständig auf Digitalisierung und Automatisierung gesetzt. Zwar bekommt man auch den Hinweis, an wen man sich wenden könnte, aber nur per Mail. Wenn man Zugang haben möchte, so muss man sich an einen Co-Worker wenden.

So bleibt es dabei, dass wir es ausschließlich von außen betrachten und keinen Eindruck von innen gewinnen können. Der Eindruck der bleibt, ist dass hier auf Effizienz und Self-Service wert gelegt wird. Kein schlechter Ansatz, insbesondere da es Bienenstöcke in mehreren Städten gibt. Also fliegen wir ohne weitere tiefergehende Kenntnisse zum nächsten Space.

 

MEET/N/WORK

Das MEET/N/WORK ist ein Spezialist für eure Anliegen, wenn es um Tagungs-, Konferenz oder Schulungsräume geht. Hier habt ihr die Möglichkeit, gut ausgestattete Räume kurzfristig anzumieten. Daher ist es nicht verwunderlich, dass ihr hier auch Coworking-Plätze finden könnt. Gegenüber anderen Spaces ist das MEET/N/WORK mehr als nur ein Platzanbieter. Es ist ein Ort, an dem ihr, entsprechend eurer Belange, einen Raum zum kollektiven oder auch individuellen Arbeiten finden könnten. Aus diesem Grund ist das MEET/N/WORK eine besondere Basis für alle Freelancer, Startups und Unternehmen. Besucht das Space und nehmt Platz. (Quelle: coworking Guide)

Dieser Space liegt gegenüber vom Hauptbahnhof und in der Nähe des Gleises 25. Für alle, die sich in Frankfurt auskennen, ist das Gleis 25 ein Begriff. Wie soll es auch anders sein, stehen wir wieder vor einer verschlossenen Tür. Hier haben wir die Möglichkeit zu klingeln. Leider erhalten wir keine Reaktion auf unser Eintrittsbegehren. Auch hier wieder Glück. Jemand wollte in die Musikschule und schon sind wir drin, im Gebäude. Wie üblich ging die Suche nach dem Space los. Schilder wiesen auf den 1. Stock hin, so dass wir uns auf den Weg machten. Hier schienen wir richtig zu sein. Nur wo ist der Eingang? So viele Türen, so viele Klingeln. Bei der dritten Tür hat es geklappt und uns wurde geöffnet. Empfangen wurden wir überrascht aber freundlich. Unsere Bitte, einen Blick auf den Space werfen zu dürfen, wurde wie immer mit der Frage begleitet: „Haben Sie einen Termin?“. Nein, wir hätten keinen Termin, ob wir dennoch schauen dürften. Die zwei sehen ungefährlich aus, also ja.

Das Meet’n’Work verfolgt ebenfalls einen traditionellen Coworking Ansatz. Auf der einen Seite. Wenn man als Coworker sich für einen Tag einmieten möchte, wird irgendwo im Space, meistens in einem der größeren Räume, ein Platz gesucht und soweit andere kommen sollten, werden diese dazu platziert. So sollen die Co-Worker ins Gespräch kommen. Das Space ist geräumig, recht gut ausgestattet und bietet viele Möglichkeiten zur Arbeit. Wie in den anderen Spaces, richtige Arbeitsplätze für Co-Worker, die nur einen Tag bleiben wollen, haben wir nicht entdeckt. Ein Großteil des Spaces ist an Dauermieter vermietet. Namhafte Unternehmen haben hier ihre Außenstationen, falls die Menschen mal aus den eigenen vier Bürowänden raus wollen oder müssen.

Ein Goody im Meet’n’Work sind die Events und das freitägliche kostenlose Coworking. Man sollte sich aber vorher anmelden. Gilt für jeden Coworking Platz. Wie? Per Mail oder Telefon. Das soll sich allerdings ab Januar ändern, da die Homepage überarbeitet wird und damit eine Buchungsmöglichkeiten integriert werden soll.

In Summe bleibt festzuhalten, dass das Meet’n’Work eher ein Networking Anbieter ist. Was definitiv nicht abwertend oder geringschätzig klingen soll. Wenn man sich mit anderen Menschen und anderen Branchen austauschen möchte, und auch aus dem eigenen Büro raus möchte, ist man hier vollkommen richtig. Darüber hinaus ist die zentrale, verkehrsgünstige Lage direkt am Hauptbahnhof von Meet’n’Work unschlagbar.

Nach dieser Ortsbegehung stand nun unser letzter Coworking Space des Tages an. Der Name klingt schon sehr frankfurterisch!

 

Feinripp Coworking

Das Frankfurter Coworking Space Feinripp ist ein Ort, an dem ihr entspannt und kreativ arbeiten könnt. Auf einer kleinen Fläche bietet das Arbeits-Loft überraschend viel Platz. Mehrere Einzelplätze stehen euch zu Verfügung. Ihr könnt hier aber auch optimal als Team arbeiten. Bedingt durch die Raumaufteilung, ist der Draht zu anderen Coworkern sehr schnell aufgebaut. Dies ist natürlich auch das Ziel des Spaces. Durch den Austausch und die Zusammenarbeit sollen neue Denkanstöße entstehen. Zudem beeinflusst dies auch positiv euren Arbeitseinsatz und eure Ergebnisse. (Quelle: coworking Guide)

Die Beschreibung und der Name klangen vielversprechend. Klein aber fein. Vor dem Haus angekommen, fing wieder unsere Suche an. Feinripp steht an den Hausschildern, aber an keiner Klingel. Also versuchten wir unser Glück an der ersten Klingel. Auf die Frage, ob wir da richtig seien, bekamen wir die Antwort, wir sollen bei der Kanzlei klingeln. Also der nächste Versuch. Auch hier waren wir falsch und uns wurde kundgetan, wir sollten bei „WE“ klingeln. Wie passt das jetzt zu Feinripp? Egal. Letzter Versuch. Klingeln und sofort wird die Tür geöffnet. Im ersten Stock angekommen wurde uns die schon bekannte „Terminfrage“ gestellt die wir wie üblich verneinten.

Gespannt betraten wir den Raum. Ein Büro mit insgesamt acht Arbeitsplätzen. Zwei davon gehören zu der Agentur, die das Büro gemietet hat. Die restlichen werden in der Regel für einen längeren Zeitraum untervermietet. Coworking?! Wie man es nimmt. Man teilt sich eben eine Fläche mit anderen, die eben nicht den vollen Preis für ein Büro bezahlen wollen. Idee verstanden. Nach ein paar freundlichen Sätzen zum wie und warum verabschiedeten wir uns freundlich und zogen von dannen. Das hatten wir eigentlich nicht erwartet. Man muss sagen, dass alles sehr freundlich und nett eingerichtet war und die Lage auch nicht so schlecht ist. Allerdings, dieses Space ist kein typisches Coworking.

 

Unsere Erkenntnisse

Der erlebnisreiche Tag, hat uns neben der schönen Tour durch Frankfurt doch einige Sachen gelehrt.

  1. Coworking: Jeder spricht darüber, viele tun es und jeder interpretiert es anders. Wenn man also auf der Suche nach einem Coworking Platz ist, muss man sich die Spaces ansehen und für sich selbst bewerten. Nicht überall, wo Coworking draufsteht, ist auch wirklich Coworking drin.
  2. Angebot und Nachfrage: Das Angebot wächst mit der Nachfrage. Obwohl wir uns noch nicht so sicher sind, ob die Nachfrage nach günstigem und flexiblem Arbeitsplatz der Treiber für die starke Nachfrage ist oder wirklich der Gedanke und das Prinzip des Coworkings. Unsere persönliche Meinung ist, dass es sich eher um den ersten Punkt handelt. Viele, der von uns besuchten Spaces sind dabei sich zu vergrößern. Die Gründe dafür sind unterschiedlich.
  3. Erreichbarkeit und Buchung: Je nachdem, wie das Konzept ist, ist die Erreichbarkeit eines Ansprechpartners mehr oder minder gut. Buchen und sich über die freien Kapazitäten informieren, konnte man nur bei einem. Ein anderer ist dabei, selbst eine Plattform zu schaffen. Es gibt, Anbieter, die den kleineren Spaces eine Vermarktungsplattform bieten, über welche gebucht und bezahlt werden kann. Dafür wollen diese Anbieter aber eine Provision, so wie booking.com. Es sind reine Buchungsportale, die nicht einen persönlichen Auftritt erlauben.
  4. Kenntnisse über die Nutzung der Räume: Sobald man eine feste Mitgliedschaft, ein Dauermieter ist, hat man in der Regel einen 24/7 Zugang. Die Spaces sind aber nur bis 18.00 Uhr und am Wochenende gar nicht besetzt. Den Betreibern liegen gar keine gesicherten Erkenntnisse vor, wie lange, durch wie viele Personen, welche Räume genutzt werden. Kann ein Problem sein, muss es aber nicht.

Die Quintessenz aus diesen Erkenntnissen. Mit unserer Anwendung und unserem Know How sowie dem Vorgehensmodell können wir den Coworking Anbietern helfen, effizienter, flexibler und gesicherter am Markt aufzutreten und sich so von der Konkurrenz deutlich abzuheben. Natürlich können das andere auch, aber die Vorteile bei unserer Lösung sind:

  • Wir schaffen vollständige Transparenz bzgl. der Verfügbarkeit von Plätzen auch für nicht Mitglieder
  • Jederzeit buchbar unabhängig von Öffnungszeiten, Telefon- und Mailrückfragen
  • Analysemöglichkeiten für die Anbieter, um so ihr Angebot zu verbessern oder flexiblere Tarife anbieten zu können. Die Analyse beinhaltet:
    • Buchungsverhalten
    • Belegungsverhalten
    • Auslastung der Räume und Plätze, ggf. auch die Nutzung von freien Flächen
    • Spitzenzeiten sowie Randzeiten
  • Beibehaltung des eigenen Corporate Designs und des eigenen Stils
  • Keine Weitergabe von Kundendaten, wenn das nicht gewünscht ist
  • Keine Provisionen für die Vermittlung, sondern ein fest kalkulierbarer Preis für den angebotenen Service

Natürlich sind wir willig und fähig noch vieles mehr zu bieten, da wir das Konzept des Coworkings, insbesondere wenn es ernst gemeint ist, unterstützen. Damit das Konzept aber so vielschichtig bleibt, müssen auch die „freien“ Anbieter leben und überleben können. Das zu fördern und zu unterstützen, ist ein Ziel unserer Lösung.

Patrik Halada und Andreas Braun

 

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